Koh Madsum, die Schweine-Insel
Klein, flach, ohne Ort — und seit ein paar Jahren eines der meistfotografierten Motive vor Koh Samui.
- Lage
- wenige km südlich von Koh Samui
- Abfahrt
- Pier Thong Krut
- Überfahrt
- rund 15–30 Min.
- Nationalpark
- nein
Eine Insel, zwei Namen
Auf Karten steht Koh Madsum oder Koh Matsum, in Tourprogrammen liest man häufig Koh Mudsum, und im Alltag sagen alle nur Pig Island oder Schweine-Insel. Gemeint ist immer dasselbe: eine kleine, flache Insel mit Sandstrand auf der Nordseite, ein paar Palmen, einer einfachen Strandbar — und keinem Ort, keiner Straße, keinem Fährbetrieb. Wer herkommt, kommt mit einem Ausflugsboot.
Eine amtliche Angabe zur Größe der Insel haben wir nicht gefunden, und auch die Entfernung wird je nach Quelle mit zwei bis fünf Kilometern angegeben. Gesichert ist die Richtung: Sie liegt südlich von Koh Samui, gleich neben Koh Tan, und vom Süden der Insel sieht man sie bei klarem Wetter liegen.
Was es dort gibt — und was nicht
Auf der Insel gibt es einen Strandbereich mit Liegen, eine Bar und ein Restaurant sowie einfache Toiletten. Wie gepflegt das gerade ist, schwankt nach Berichten von Besuchern deutlich, und eine unabhängige Prüfung dazu gibt es nicht. Wer Komfort erwartet, ist hier falsch: Der Reiz liegt im kurzen Weg, im flachen Wasser und natürlich in den Tieren.
Für das Betreten des Strandbereichs wird üblicherweise eine kleine Gebühr verlangt — in Reiseberichten und bei Anbietern werden meist 50 Baht pro Person genannt. Eine amtlich festgelegte Gebühr konnten wir für 2026 nicht bestätigen. Bei einem Teil der Touren ist sie im Preis enthalten, bei den übrigen zahlen Sie sie vor Ort in bar — was für Ihren Ausflug gilt, steht bei jeder Tour unter „Leistungen“ und „Nicht enthalten“.
Kein Nationalpark — was das bedeutet
Der nahe Ang-Thong-Nationalpark schließt jedes Jahr für mehrere Wochen. Für Koh Madsum gilt das nicht: Die Insel gehört nach allen von uns geprüften Quellen zu keinem Nationalpark, es gibt also keine Saison-Schließung und keinen Parkeintritt. Ausfallen kann ein Ausflug trotzdem — dann wegen Wind und Wellen, nicht wegen eines Kalenders.



